Ani.Motion

Wir überlassen Begegnungen zwischen Mensch und Tier nicht dem Zufall

Entstehung
des Instituts

Ani.Motion wurde 2006 als Freiburger Institut für tiergestützte Therapie gegründet.

Von 2006 bis 2014 führte das Freiburger Institut für tiergestützte Therapie (FITT) unterschiedlichste Projekte mit übergewichtigen Kindern und verhaltensauffälligen Jugendlichen durch. Weitere Projekte fanden in der forensischen Psychiatrie, Werkstätten für Behinderte und Altenheimen statt.

Seit von 2014 bis 2019 war FITT Teil der Anima Tierwelt. Um die Zusammengehörigkeit zu dokumentieren, wurde auch der Name "Ani.Motion" gewählt.

Seit 2020 leiten nun  Bettina Mutschler und Rainer Wohlfarth Ani.Motion in Eigenregie und bieten in Sasbachwalden tiergestütztes Coaching und tiergestützte Psychotherapie mit Eseln und/oder Hund an.


Haltung und
Einstellung

Wir überlassen Begegnungen zwischen Mensch und Tier nicht dem Zufall. Um dauerhaft Wirkungen im Sinne einer Steigerung der Lebensqualität aller Beteiligten zu erzielen, sollten die Begegnungen zwischen Mensch und Tier jedoch nicht dem Zufall überlassen werden. Es gilt, die Potenziale, die der Umgang mit Tieren Menschen bieten kann, optimal zu nutzen.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf dem Schutz des Tieres. Denn ganz wichtig ist, dass Tiere nicht instrumentalisiert und überfordert werden.


Internationale
Standards

Sehr früh hat Ani.Motion damit begonnen, neben der praktischen tiergestützten Arbeit eine Fortbildung für Fachkräfte zu entwickeln.

Ani.Motion legt grossen Wert auf wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Fortbildungen. Bei der Entwicklung der Fortbildung können wir auf die Kompetenz der Pädagogischen Hochschule Freiburg zurückgreifen. 

So gelang es ein Curriculum zu entwickeln, welches auf moderner Unterrichtsdidaktik beruht. Die Weiterbildung des Freiburger Instituts für tiergestützte Therapie wurde dann als erste Fortbildung überhaupt durch die European Society for Animal Assisted Therapy mit Sitz an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien akkreditiert. Eine Re-Akkreditierung erfolgte ohne Auflagen.

Haben Sie weitere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt auf.

Leiter und Begründer

Das Institut wird von Dr. Rainer Wohlfarth und Bettina Mutschler geleitet. 

Im Detail

Dr. Rainer Wohlfarth

Psychologe und Autor

Dr. Rainer Wohlfarth ist Präsident der Europäischen Gesellschaft für tiergestützte Therapie und Vizepräsident der Internationalen Gesellschaft für Tiergestützte Therapie. Er befasst sich seit 2006 mit tiergestützten Interventionen und hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten hierzu publiziert. Gleichzeitig setzt er als Psychologischer Psychotherapeut in seiner täglichen Arbeit seine Hündin Thimba wie auch Esel ein.

Bettina Mutschler

Systemische Beraterin und Autorin

Bettina Mutschler ist Fachkraft für tiergestützte Therapie und hat sich an der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Freiburg als systemische Beraterin und Coach weitergebildet. Sie ist unsere „Esel und Hundefachfrau“. Sie hat eine Ausbildung zu Hundeerziehungsberaterin absolviert und  leitet die Hundeschule „TAPS - Bindungsgeleitete Hundeerziehung“ in Sasbachwalden. Sie gibt deutschlandweit Seminare zum Thema „Bindung in der Mensch – Hund Beziehung“. Sie ist Referentin bei der Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik Fortbildung und bildet Therapiebegleithundeteams aus. Sie supervidiert tiergestützte Interventionen und ist Autorin von Fachbücherin.

Philosophie

Wir möchten Sie einladen unsere Haltung kennenzulernen

1

Wer achtsam mit sich und Tieren in Beziehung tritt, stellt fest, dass sein Empfinden von Glück und Lebensfreude nicht von äußeren Bedingungen abhängig ist. Er entwickelt einen klaren, stabilen Geist, der es ihm erlaubt, auch in schwierigen Lebenszeiten und Situationen mit der Kraft seiner inneren Ressourcen verbunden zu sein.

2

Eine positive Wirkung eines Tieres ergibt sich nur dann, wenn eine konstante, intensive, positive und partnerschaftliche Beziehung zwischen Tier und Bezugsperson vorliegt. Die bloße Anwesenheit eines Tieres hat aus unserer Sicht noch keinen Vorhersagewert für den Verlauf einer Intervention.

3

Tiere verändern die Atmosphäre in der therapeutischen Beziehung so, dass Vertrauen, Sicherheit, Mitteilungs- und Geselligkeitsbedürfnis sowie Motivation und Kooperation positiv beeinflusst werden.

4

In der Fortbildung zur Fachkraft für tiergestützte Interventionen ist es wichtig, die Haltungen anderer kritisch zu hinterfragen und eine eigene Haltung dazu zu entwickeln. Über tiergestützte Therapie kann man manches lesen, man kann sich vieles aneignen, aus unserer Sicht ist jedoch das Wichtigste, eine eigene Haltung zu seiner Arbeit, seinen Klienten und seinem Tier und der gemeinsamen Arbeit zu entwickeln

5

Wir beschäftigen uns seit über 15 Jahren mit dem Einsatz von Tieren in therapeutischen und pädagogischen Settings. Seit über 5 Jahren tun wir dies hauptberuflich.

Wir haben in dieser Zeit vielfältige Erfahrungen gemacht, Einsichten gewonnen und Ideen gesammelt. Daraus hat sich eine spezielle Haltung oder Einstellung entwickelt.

6

Manches an dieser Haltung mag ungewöhnlich sein, manches irritieren und manches unbequem erscheinen. Der Neurobiologe Gerald Hüther  spricht jedoch davon, dass immer die Irritation, das Verstörende, das Unbequeme der Ausgangspunkt, der Motor und die Triebfeder für jede neue Entdeckung, jede neue Erkenntnis und für jede neue Sicht auf die Dinge sind.

  • Ani.Motion
    Institut für tiergestützte Therapie

    Wohlfarth & Mutschler GbR

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