Fortbildung zur Fachkraft für tiergestützte Interventionen 

Therapie – Pädagogik – Coaching

Gründe für die Fortbildung bei Ani.Motion

Es gibt gute Gründe die Fortbildung bei Ani.Motion zu absolvieren. Einer ist die Kombination aus Präsenszseminaren und Online-Lernen im Sinne eines Fernlehrgang. Die Vorteile beider sind hier kombiniert.

Erfahrung und Kompetenz

Wir bieten Ihnen über 10 Jahre Erfahrung in der Fortbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention. Sie werden bei uns von qualifizierten Dozenten, in den Themen Tiergestützte Pädagogik, Tiergestützte Therapie und Tiergestützte Fördermaßnahmen unterrichtet.

Zertifizierung

Ani.Motion ist (zunächst als Freiburger Institut für tiergestützte Therapie) seit 2008 durch die European Society for Animal Assited Therapy (ESAAT). Wir sind auch Mitglied beim Berufsverband für tiergestützte Interventionen.

Haben Sie weitere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt auf.

Inhalte und Lernziele


Einige exemplarische Lernziele

Um dauerhaft Wirkungen im Sinne einer Steigerung der Lebensqualität, Verbesserung von Fähigkeiten und Nutzung von Ressourcen der Beteiligten zu erzielen, sollten die Begegnungen zwischen Mensch und Tier nicht dem Zufall überlassen werden.
 
Es gilt, die Potenziale, die der Umgang mit Tieren Menschen bieten kann, optimal zu nutzen. Dazu ist müssen Sie die wissenschaftlichen Fakten und die besten Beispiele aus der Praxis kennen und vor allem Ihre Intution schulen. Besonderer Augenmerk liegt auf dem Schutz der Tiere: Tiere in der tiergestützten Arbeit dürfen nicht instrumentalisiert, ausgebeutet oder überfordert werden.

Absolventen der Fortbildung

  • verfügen über umfangreiches und systematisches Wissen und Verständnis von Theorie und Anwendung tiergestützter Interventionen sowie mindestens der relevanten Wissensbestände der korrespondierenden (Wissenschafts-) Bereiche;
  • können ihr Wissen und Verstehen in einem spezialisierten Gebiet tiergestützter Interventionen sowie über die ganze Breite des Faches nachweisen;
  • sind in der Lage, Beziehungen so zu gestalten, dass sie für Mensch und Tier förderlich sind,
  • verfügen über Wissen zur Entwicklung, Erziehung und Sozialisation von Menschen und Tieren und können dieses in tiergestützten Interventionen anwenden;
  • besitzen umfangreiches Wissen um Kommunikation, Lernen, Entwicklung und Erziehung von Mensch und Tier und können dieses fachgerecht einsetzen;
  • sind in der Lage, die professionellen Anforderungen an tiergestützte Interventionen analytisch zu untersuchen;
  • sind in der Lage, in Übereinstimmung mit ihrem professionellen Wissen und Verstehen, Prozesse im Rahmen tiergestützter Interventionen zu planen und professionelle Konzeptionen für deren ggf. interdisziplinäre Durchführung zu entwickeln;
  • sind befähigt, auf der Grundlage ihres Wissens und Könnens, tiergestützte Intervention zu planen, zu organisieren, durchzuführen und zu evaluieren;
  • können für tiergestützte Interventionen mögliche Lösungsstrategien abwägen, Methoden kritisch auswählen und unterschiedliche Interventionsebenen berücksichtigen;
  • sind befähigt, sächliche, personelle und tierbezogene Ressourcen einzuschätzen, verantwortlich einzusetzen und zu lenken;
  • sind in der Lage, die individuellen und lebensweltlichen Bedarfslagen, organisatorischen Rahmenbedingungen und die engeren und weiteren Folgen ihres Handelns kritisch zu reflektieren und zu berücksichtigen;
  • verfügen über eine selbstkritische und reflektierte Haltung, die ihnen die Ausübung einer professionelle Berufsrolle auf der Basis eines reflektierten Welt-, Menschen- und Tierbildes ermöglicht.

Methodische Grundsätze

Lernen mit Kopf Herz und Hand


"Die Fortbildung hat meine Erwartungen weit übertroffen! Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich persönlich so weiterentwickle und gleichzeitig eine neue Haltung zu meinen Tieren und deren tiergestützten Einsatz entsteht."

Intution & Wissenschaft

Wer tiergestützt arbeiten möchte, muss sich auf eine Gratwanderung zwischen Wissenschaft und Intuition begeben.

Es gilt die wissenschaftlichen Fakten zu kennen und gleichzeitig sensibel zu sein, für das, was zwischen Menschen und Tieren nur zu fühlen ist. Es gilt also die eigene Intuition zu schulen, für das, was zwischen Klient und Tier passiert. Wir sprechen davon, dass es magische Momente im Kontakt zwischen Klient und Tier gibt und es ist wichtig diese auch wahrzunehmen.

Emphatische Haltung zu Mensch und Tier

Die Weiterbildung in tiergestützter Intervention erfolgt methodenübergreifend. Grundlage ist eine empathische und wertschätzende Haltung, die sich an der interpersonellen und lösungsorientierten Therapie sowie am Konzept der gewaltfreien Kommunikation orientiert. Diese Grundhaltung gilt für Mensch und Tier.

Dynamische Beziehung

Grundlage tiergestützter Interventionen ist die Beziehung zwischen Bezugsperson (TherapeutIn/PädagogIn) und Tier. Besteht hier eine sichere Bindung und vertrauensvolle Beziehung, dann kann der Aufbau einer dynamischen Beziehung zwischen Klient, Therapeut/Pädagoge und Tier gelingen. In der praktischen Arbeit mit dem Hund orientiert sich die Fortbildung daher an der beziehungsorientierten Erziehungsphilosophie „Natural Dogmanship®“ (Jan Nijboer) und an der „Bindungsgeleiteten Hundeerziehung“ (Mutschler & Wohlfarth).

Methodisches Vorgehen

In den Präsenzveranstaltungen wird vorwiegend mit Vorträgen, praktischen Übungen, Demonstrationen, Rollensimulationen und Diskussion gearbeitet. In verschiedenen Gruppenkonstellationen besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen. Zwischen den Seminarblöcken wird das theoretische Wissen durch das Lernen auf einer E-Learning Plattform vertieft.

7 Gründe für unsere Fortbildung zur Fachkraft für tiergestützte Therapie & Pädagogik

Zertifizierung

Unsere Fortbildung ist seit 2007 von der European Society of Animal Assisted Therapy (ESAAT) anerkannt. Studien-und Prüfungsordnung wie die Lehrinhalte entsprechend damit internationalen Standards.

Erfahrung

Wir sind in Wissenschaft und Praxis tätig. Seit über 10 Jahren bieten wir Aus- und Weiterbildungen zu tiergestützten Interventionen an.

Kompetenz

Sie werden von erfahrenen und in ihrem Fach hoch qualifizierten Referenten unterrichtet. Unsere Teilnehmenden geben uns die Note 1,2. 96% würden unsere Fortbildung weiterempfehlen.

Tierethik

Bei uns hat der ethische Umgang mit Tieren oberste Priorität.

Qualität

Wir waren an der Erstellung der gemeinsamen Qualitätsrichtlinien von ISAAT und ESAAT maßgeblich beteiligt. Sie sind für uns Verpflichtung.

Wissenschaft

Unsere Weiterbildung vermittelt umfassend wissenschaftliche Befunden und Forschungsergebnissen zu tiergestützten Interventionen. Sie erhalten über 25 eigens für die Fortbildung erstellte Skripte.

Praxis

Unsere Fortbildungen sind praxisorientiert und sind auf tiergestütztes Arbeiten mit Hunden ausgerichtet.

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